+++ Einen guten Start in das neue Semester!! +++

Vorab: Allgemeine Infos zum Pharmaziestudium

 

Falls du allgemeine Informationen zum Pharmaziestudium suchst, dann können wir dir die Seite des BPhD wärmstens empfehlen. Dort findest du weitere Informationen zum Ablauf des Studiums und zu den Studienvorraussetzungen. Außerdem kannst du einen Blick über den Tellerrand hinaus wagen und dich über Berufsaussichten informieren. Solltest du dennoch Fragen haben, dann schreib uns doch und wir werden versuchen dir weiterzuhelfen.

 

Warum man Pharmazie in Heidelberg studieren sollte?

Die Entscheidung, Pharmazie zu studieren, sollte gut überlegt sein. Du solltest naturwissenschaftlich interessiert sein und nicht vor einem zeitaufwändigen Studium zurückschrecken.

Manche wissen schon seit Längerem, dass sie dieses Studium beginnen wollen, andere entscheiden dieses kurzfristig aus dem Bauch heraus. Doch für alle Studienanfänger stellt sich bald die Frage: „Wo will ich eigentlich studieren?“. Wir haben im Folgenden eine Liste mit Argumenten erstellt, die für dein Pharmaziestudium in Heidelberg sprechen könnten.

Prinzipiell gilt, dass die Universität Heidelberg ihre Pharmaziestudenten fordert und fördert. So gibt es in vielen Fächern eine vorlesungsbegleitende Förderung durch Tutorien, die den Lehrstoff anschaulich wiederholen und mittels Übungsaufgaben vertiefen. Tutoren sind meist Studenten höherer Semester. Dadurch erhält man hilfreiche Tipps - sie mussten da schließlich auch schon mal durch - und eine zusätzliche semesterübergreifende Vernetzung entsteht. Natürlich kannst du dich später auch engagieren und einen HiWi-Job als Tutor annehmen, um neuen Semestern zu helfen und um Geld zu verdienen.

Ferner gibt es Angebote, durch die deine Englisch- und Schreibkenntnisse verbessert werden können. Dies hilft beim Erlernen des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens, was im Lehrplan meist zu kurz kommt

Wenn du an Fernweh leidest, gibt es im Studium auch Möglichkeiten, im Ausland zu studieren und Erfahrungen zu sammeln. Das Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie in Heidelberg (kurz: IPMB) unterstützt die (internationale) Austauschprogramme des IPSF und ERASMUS.

Die Universität Heidelberg fördert zudem Studierende durch das Deutschlandstipendium. Eine Bewerbung ist jedes Jahr im August möglich. Nähere Informationen findest du auf der Internetseite der Uni.

 

Besonderheiten in Heidelberg

Das Pharmaziestudium in Heidelberg bietet einige Besonderheiten. Zum einem hat Heidelberg das Studienjahr eingeführt, dadurch ist ein Studienbeginn nur zum Wintersemester möglich. Zum anderen bietet es im Grundstudium, d.h. in den ersten vier Semestern, das Alternative Prüfungsverfahren an. Man sammelt Credit Points, die für die einzelnen Vorlesungen und Praktika in unterschiedlicher Gewichtung verteilt werden. Insgesamt erwirbt man nach erfolgreicher Teilnahme an allen Pflichtveranstaltungen 120 Credit Points. Damit entfällt die sonst schriftliche Prüfung am Ende des Grundstudiums. Die Endnote des ersten Staatexamens berechnet sich dann aus:
(∑[Prüfungsnote ⋅ zugeteilte Credits])/120

Man hat mit diesen Prüfungsverfahren in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht.

Ein Studium in Heidelberg bietet zudem den weiteren Vorteil, dass sich die einzelnen Semester aus nur ca. 45 Personen zusammensetzen. Durch diese überschaubare Anzahl ist ein enger Kontakt innerhalb des Semesters, zu anderen Semestern und auch zu Dozenten möglich.

 

Und was erwartet dich nun im ersten Semester?

Im ersten Semester hast du einiges zu tun. Vormittags finden Vorlesungen und Seminare statt, die erfolgreich mit einer schriftlichen Prüfung bestanden werden müssen. Man schreibt insgesamt 10 Klausuren: 2x Chemie, 3x Biologie, 1x Terminologie, 1x Morphologie der Pflanzen, 1x Mathematik, 1x Physik und 1x Chemie-Praktikumsklausur. Ab Januar hat man dann sein erstes Praktikum, das nachmittags stattfindet. Im Praktikum erlernt man Methoden und Tests zur qualitativen Analyse von anorganischen Substanzen. Da im Laboralltag nicht immer alles so gelingt wie gewollt, bezeichnet man dieses Praktikum auch gern als „Ionenlotto“. Das Praktikum beendet ihr durch das erfolgreiche Bestehen einer schriftlichen Klausur. Zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit findet das Praktikum Pharmazeutische Biologie I statt. Hierbei setzt ihr praktisch um, was ihr in der Vorlesung zur Morphologie der Pflanzen gelernt habt. Es wird durch ein Referat, Zeichnungen und Kurztestate bewertet. Leider gibt es keine Hiobsbotschaft zu euren wahrhaft wohl verdienten ersten Semesterferien. Diese fallen sehr kurz aus, da ihr ca. 4 Wochen Physikvorlesungen und ein begleitendes Praktikum haben werdet.

Ihr seht schon, das erste Semester ist ziemlich vollgepackt, aber das gibt sich in den nächsten Semestern. Es wird allgemein etwas „lockerer“, d.h. es wird nicht leichter, aber weniger vollgestopft bzw. gewöhnt man sich auch an das hohe Arbeitspensum. Ihr solltet euch davon keinesfalls abschrecken lassen. Man sagt auch, wenn man das erste Semester übersteht, dann schaffe man auch das restliche Studium. Also Augen zu und durch das erste Semester… und wenn ihr Hilfe und Rat braucht, stehen wir euch gern zur Seite.

 

 

Fachschaft, Vernetzung und Digitalisierung

Im Allgemeinen ist die Universität Heidelberg im Bereich der Digitalisierung gut aufgestellt. Jedes Semester hat einen Emailverteiler, über den Informationen von Dozenten und des IPMB sowie z.T. Notenaushänge weitergeleitet werden. Mit dem LSF steht ein leistungsfähiges Onlineverwaltungssystem zur Verfügung, in dem man u.a. Studienbescheinigungen findet.

Die Fachschaft Pharmazie ist innerhalb der Universität eine eigenständige Gruppierung aller Pharmaziestudenten. Sie lebt durch das ehrenamtliche Engagement der Studierenden. Zudem verfügt sie über ein eigenes Budget, mit dessen Hilfe man u.a. Feste organisieren kann und auch diese Website betrieben wird.

 

 

 

 

Bilder vom Teddybärkrankenhaus und Welt-Aids-Tag 2015