+++ Einen guten Start in das neue Semester!! +++

Spätestens im 2. Semester stellt man fest, dass Standard- und Freesoftware wie MS Excel und SunOffice etc. nur beschränkt das leisten können, was an Datenauswertung nötig ist. Excel bleibt schon an Ableitungen und nichtlinearen Fits hängen, an eine Gauß'sche Peakanalyse z.B. im Rahmen des PC-Praktikums ist erst gar nicht zu denken. Die Uni stellt den Studenten daher kostenlos oder sehr kostengünstig Lizenzen für professionelle Software zur Verfügung.

 

MS Office 365 Pro Plus für Studierende

Auch wenn einige Zeitgenossen Aversionen gegen Microsoft-Produkte haben: Dozenten und Kommilitonen haben sie in der Regel nicht oder kennen gar nichts anderes. Will man sich also Stress mit Kompatibilitätsproblemen ersparen, z.B. wenn man ein Referat mit einem Partner erstellen muss, ist es einfach besser, ein Office-Paket zu haben. Auch wenn Free-Programme mittlerweile in docx etc speichern können, verrutscht doch immer mal wieder etwas oder geht eine Formatierung verloren, wenn sie im echten Office geöffnet wird. Daher ist MS Office absolut zu empfehlen-  ganz nebenbei ist es auch indiskutabler Standard in der Wissenschaft. 

http://www.urz.uni-heidelberg.de/service-katalog/software/lizenzen/ms-office-365-pro-plus-studierend.html 

 

Datenanalyse mit Origin

Für Tabellenkalkulation und das Erstellen von ein paar Realschul-Diagrammen mag MS Excel ja ein ganz tolles Spielzeug sein, damit innerhalb von Sekunden die Ableitung einer bei einer Messung gefundenen nichtlinearen Korrelation oder einer schlichten nichtlinearen Kurve zu erstellen kann man dagegen schon vergessen. Auch Titrationskurven lassen sich in Excel nur mit speziellen Iterationsplugins auswerten. Für die Lösung haben die Entwickler der OriginLabs mit Origin 9.2 2015 etwas programmiert, das man im Vergleich mit Excel mit Fug und Recht als absolute Über-Software bezeichnen kann. Geschätzte 108 Funktionen, vom Baseline-Fit über nichtlineare Boltzmann-Fits zu Tangenten anlegen- kurz: wer sich nicht bei jeder Auswertung 5 Stunden mit Excel rumärgern will, liest sich einmal 2 Stunden in Origin ein und spart danach jede Menge Zeit. Lob der Assistenten für die schöne wissenschaftliche Darstellung inklusive.

https://www.urz.uni-heidelberg.de/programme/origin.html 

 

Chemie-Spaß mit Chemdraw 

Für Protokolle, Referate etc. finden die meisten Profs und Assistenten es ziemlich uncool, einfach Strukturformeln aus dem Netz zu kopieren. Mit Chemdraw lassen sich Strukturformeln deshalb ganz einfach selbst erstellen.

Auch hilfreich beim Lernen für Nomenklatur im 3. Semester: Zeichnet ein Molekül, versucht es zu benennen und lasst zur Überprüfung ob ihr richtig benannt habt, Chemdraw den Namen ausspucken.

In Stereochemie im 4. Semester ist es hilfreich, sich beim Lernen die Moleküle nicht immer ewig im Kopf drehen zu müssen, sondern mit ein paar Klicks 3D-Moleküle zu generieren, an denen man Stereokonfigurationen recht schnell identifizieren kann.

http://www.urz.uni-heidelberg.de/service-katalog/software/lizenzen/chemdraw.html

 

Für Kenner: LaTeX

Wer Spaß an mäßiger Programmierung hat, kann zum Protokolle schreiben auch LaTeX verwenden. Ist etwas komplizierter als MS Word, funktioniert aber auch ganz gut. Im Forschungsbereich ist LaTeX mittlerweile auch Standard.

http://www.latex-project.org/

 

Bilder vom Teddybärkrankenhaus und Welt-Aids-Tag 2015